Der Dickdarm und weitergehende Untersuchungsverfahren
verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten bei einer Dickdarm – Erkrankung
Heute ist es möglich, fast alle Ursachen für Störungen im Dickdarm durch eine Vielzahl von Untersuchungsverfahren zu finden. Sind die äußerlichen Untersuchungsverfahren abgeschlossen, werden Blut- und Stuhlproben untersucht. Doch das ist noch nicht alles, was möglich ist, um Antworten für Probleme im Dickdarm zu finden.
Der Dickdarm und die Sonographie
Sonographie ist der Fachbegriff für die Untersuchung mit dem Ultraschallgerät. Eine solche Untersuchung des Dickdarms ist nicht schmerzhaft oder unangenehm. Bei dieser Untersuchung wird der Schall reflektiert. Je nachdem, wie der Schall zurückkommt, zeigt sich ein anderes Bild des Organs. Alles, was dunkel auf dem Monitor dargestellt wird, ist flüssig. Alles was hell ist, zeigt Knochen, aber auch Luft. Der Arzt kann das Bild lesen und dem Patienten erklären. Der Dickdarm ist nicht einfach mit dem Ultraschallgerät zu untersuchen. Das Verfahren wird deshalb zumeist nur zusätzlich angewendet.
Das Spiegeln des Dickdarms
Der Arzt nennt das Spiegeln des Dickdarms die Koloskopie. Eine solche Untersuchung wird für gewöhnlich nicht spontan durchgeführt, sondern erst nachdem der Patient mindestens 12 Stunden nichts gegessen hat. Es ist wichtig, dass der Dickdarm leer und damit durchgängig ist. Die Untersuchung erfolgt mit der Hilfe eines Endoskops, dass durch den Anus in den Dickdarm geschoben wird. Damit die Darmwand genau über die Kamera betrachtet und Proben genommen werden können, muss Luft in den Dickdarm gepumpt werden. Die Untersuchung ist bei Verdacht auf viele Erkrankungen unverzichtbar. Das gilt zum Beispiel für den Verdacht auf Karzinome, auf Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder auch, wenn immer wieder Störungen auftreten, die eine völlig unklare Ursache haben. Komplikationen sind bei einer solchen Untersuchung ausgesprochen selten. Häufig ist die Angst der Patienten vor einer solchen Darmspiegelung groß. Anschließend stellen die meisten Patienten jedoch fest, dass die Angst unberechtigt war. Bei großer Unruhe oder bei jungen Patienten, wird die Untersuchung des Dickdarms auch unter Vollnarkose durchgeführt.




