Der Dickdarm und weitergehende Untersuchungsverfahren

Der Dickdarm und weitergehende Untersuchungsverfahren

verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten bei einer Dickdarm – Erkrankung

Heute ist es möglich, fast alle Ursachen für Störungen im Dickdarm durch eine Vielzahl von Untersuchungsverfahren zu finden. Sind die äußerlichen Untersuchungsverfahren abgeschlossen, werden Blut- und Stuhlproben untersucht. Doch das ist noch nicht alles, was möglich ist, um Antworten für Probleme im Dickdarm zu finden.

Der Dickdarm und die Sonographie

Sonographie ist der Fachbegriff für die Untersuchung mit dem Ultraschallgerät. Eine solche Untersuchung des Dickdarms ist nicht schmerzhaft oder unangenehm. Bei dieser  Untersuchung wird der Schall reflektiert. Je nachdem, wie der Schall zurückkommt, zeigt sich ein anderes Bild des Organs.  Alles, was dunkel auf dem Monitor dargestellt wird, ist flüssig. Alles was hell ist, zeigt Knochen, aber auch Luft. Der Arzt kann das Bild lesen und dem Patienten erklären. Der Dickdarm ist nicht einfach mit dem Ultraschallgerät zu untersuchen. Das Verfahren wird deshalb zumeist nur zusätzlich angewendet.

Das Spiegeln des Dickdarms

Der Arzt nennt das Spiegeln des Dickdarms die Koloskopie.  Eine solche Untersuchung wird für gewöhnlich nicht spontan durchgeführt, sondern erst nachdem der Patient mindestens 12 Stunden nichts gegessen hat. Es ist wichtig, dass der Dickdarm leer und damit durchgängig ist.  Die Untersuchung erfolgt mit der Hilfe eines Endoskops, dass durch den Anus in den Dickdarm geschoben wird. Damit die Darmwand genau über die Kamera betrachtet und Proben genommen werden können, muss Luft in den  Dickdarm gepumpt werden. Die Untersuchung ist bei Verdacht auf viele Erkrankungen unverzichtbar. Das gilt zum Beispiel für den Verdacht auf Karzinome, auf Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder auch, wenn immer wieder Störungen auftreten, die eine völlig unklare Ursache haben. Komplikationen sind bei einer solchen Untersuchung ausgesprochen selten. Häufig ist die Angst der Patienten vor einer solchen Darmspiegelung  groß.  Anschließend stellen die meisten Patienten jedoch fest, dass die Angst unberechtigt war. Bei großer Unruhe oder bei jungen Patienten, wird die Untersuchung  des Dickdarms auch unter Vollnarkose durchgeführt.

 

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Die Dickdarm – Untersuchung beim Arzt

Die Dickdarm – Untersuchung bei Arzt

Der Dickdarm – oft vernachlässigt

Der Dickdarm wird in Bezug auf Pflege und Untersuchung vernachlässigt. Dabei ist er zwar nicht besonders anfällig, dafür können sich gerade hier Krankheiten ausbreiten, die nicht nur für den Dickdarm unangenehme Folgen haben.

Die Anamnese bei Dickdarm Erkrankungen

Die Untersuchung des Dickdarms beginnt mit der Anamnese. Das ist die gründliche Befragung des Patienten. Geht es um den Dickdarm, gehören Fragen zum Stuhlgang unbedingt dazu.  Bei dieser Gelegenheit werden auch Symptome besprochen.  Das können Verdauungsstörungen sein, wie auch Schmerzen, Blähungen oder andere Auffälligkeiten.

Die Palpation und Perkussion des Dickdarms

Bei der Palpation tastet der Arzt die zu untersuchende Region mit den Händen ab.  So gibt es zum Beispiel Aufschluss über die Verschieblichkeit des Darms.  Ist der Dickdarm fest und schmerzhaft, kann das ein Hinweis auf entzündliche Prozesse sein.  Der Dickdarm wird außerdem perkussiert. Dabei klopft der Arzt den Bereich ab. Er kann so hören, ob sich dort Luft oder Flüssigkeitsansammlungen befinden.

Blutuntersuchung und Stuhlprobe bei Untersuchungen des Dickdarms

In vielen Fällen wird der Arzt eine Blutprobe nehmen und in ein Labor schicken. Viele Erkrankungen können auf diese Weise diagnostiziert werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Arzt einen Verdacht auf eine bestimmte Erkrankung im Dickdarm hat und den Patienten nicht unnötig beunruhigen will. In den meisten Fällen gibt es über die Blutuntersuchung Entwarnung. Deshalb empfiehlt es sich, so lange abzuwarten und nicht unnötig Ängste zu schüren. Der Arzt wird für gewöhnlich auch keinen Verdacht äußern. Die Stuhlprobe bringt der Patient in einem Behälter, der in einem Umschlag steckt, mit in die Praxis. Eine Stuhlprobe ist ein wichtiges Hilfsmittel bei der Suche nach Krankheiten. Gerade bei Kindern ist es so möglich, schonend Auslöser für Bauchschmerzen zu finden, denn nicht selten verbergen sich hartnäckige Erreger dahinter, die so nicht nur identifiziert, sondern auch gezielt medikamentös behandelt werden können. Eine Stuhlprobe liefert auch Klarheit über einen möglichen Wurmbefall im Dickdarm, der häufiger vorkommt, als gemeinhin angenommen wird. Durch eine gezielte Entgiftung kann das Milieu im Darm stark verbessert werden.

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Mit einfachen Mitteln zum gesunden Dickdarm

Mit einfachen Mitteln zum gesunden Dickdarm

Pflege Sie Ihren Dickdarm

Ein gesunder Dickdarm garantiert nicht nur eine normale und regelmäßige Verdauung. Der Dickdarm ist auch wichtig für das Immunsystem. Die Pflege dieses wichtigen Verdauungsorgans sorgt deshalb für ein Rundumwohlgefühl.

Viel Wasser für den Dickdarm

Wasser gelangt auch in den Dickdarm. Dort wird es entzogen und dem Kreislauf zugeführt. Ein ausreichender Wasserkonsum setzt 1,5 bis 2 Liter Wasser voraus. Heute berechnet man das Wasser aus Nahrungsmittel und anderen Getränken nicht mehr mit ein. Der Dickdarm arbeitet umso besser, je mehr Wasser getrunken wird, ohne zu übertreiben.

Obst und Gemüse helfen dem Dickdarm

Der Dickdarm kann viel. Er gleicht Mängel aus und sorgt dafür, dass ungesunde Substanzen so verändert werden, dass sie nicht krankmachen können. Ohne die Arbeit im Dickdarm würden viele wichtige Nährstoffe fehlen. Doch das setzt voraus, dass die Nahrungszufuhr entsprechend ist.  Zu viel Fleisch belastet den Dickdarm, wie auch Süßigkeiten und Fast Food.

Getreide für den Dickdarm

Auch wenn Getreide insgesamt gesund ist. Für den Dickdarm ist es echte Schwerstarbeit, die vielen Nährstoffe aus dem Getreide aufzunehmen. Das fällt vor allem denen auf, die Weißmehl ohne Vollkornanteil essen und dann plötzlich auf Vollkornmehle umsteigen. Der Dickdarm wird  aufblähen, was kolikartige Schmerzen auslösen kann.  Roggen wird meist schlechter vertragen als Weizen. Dinkel, der Urweizen, gilt jedoch als recht verträglich. Wer auf Roggenmehle nicht verzichten will, sollte ihn mit  Sauerteig verarbeiten. Sauerteigbrote sind für viele Menschen weitaus verträglicher, als mit Hefe gebackene Brote.

Tee und Kaffee und ihre Wirkung auf den Dickdarm

Tee und Kaffee in geringen Mengen sind keinesfalls ungesund. Koffein aus dem Kaffee wirkt jedoch auf verschiedene Organe. Es gibt Menschen, die beobachten auch eine verdauungsfördernde Wirkung. Dann ist gegen 1-2 Tassen Kaffee nichts einzuwenden. Tee hingegen ist vor allem wegen seiner heilenden Wirkung beliebt. Er kann beruhigen und auch anregen. Auch Tee sollte nicht literweise getrunken werden. Über den Tag verteilt genügen 4 Tassen in den meisten Fällen.

 

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Was macht der Dickdarm?

Was macht der Dickdarm?

Der Dickdarm hat viele Aufgaben

Der Dickdarm ist etwa 1,5 Meter lang und liegt um den Dünndarm herum. Er hat viele wichtige Aufgaben. So entzieht er zum Beispiel dem Darminhalt exakt so viel Flüssigkeit, dass der Stuhl noch problemlos weitertransportier werden kann. Bei einem ausreichenden Wassergehalt im Körper, funktioniert das problemlos. Bei Wassermangel jedoch holt der Dickdarm das fehlende Wasser aus dem Stuhl, was zu Verstopfung führen kann.
Mit dem Wasser werden jedoch auch Mineralien und Elektrolyte resorbiert. Funktioniert das nicht bei Durchfall, kommt es zum gefürchteten Flüssigkeits- und Elektrolytverlust. Der Patient fühlt sich schlapp und elend.

Die Darmflora im Dickdarm

Im Dickdarm befinden sich viele Bakterien. Sie zusammen bilden die Darmflora. Die Aufgabe dieser Bakterien ist es, schädliche Krankheitserreger, die soweit vordringen könnten, unschädlich zu machen. Außerdem sorgen die Bakterien für die wichtigen Gärungsprozesse. Es ist wichtig, dass das Verhältnis der Bakterien untereinander ausgewogen ist. Insgesamt handelt es sich um ein hochsensibles System, das durch die Ernährung und Medikamente schnell negativ beeinflusst wird. Das bekannteste Beispiel ist die Einnahme von Antibiotika. Sie vernichten zwar schädliche Bakterien, dafür aber auch alle wichtigen Bakterien im Dickdarm, die bei der Immunabwehr unverzichtbar sind. Trotzdem ist die Einnahme manchmal unvermeidlich, sollte jedoch stets gründlich abgewogen werden. Zuckerhaltige Speisen schaden der Darmflora  im Dickdarm außerdem. Auch sehr fette Speisen und alles, was denaturiert ist, kann Einfluss auf die Besiedelung der Bakterien im Dickdarm haben. Oft wird mehr Zeit und Geld investiert, die Darmflora im Dickdarm zu „sanieren“, als zu verhindern, dass die Schäden überhaupt entstehen. Ein gesunder Dickdarm, der vorübergehend aus dem Gleichgewicht geraten ist, saniert sich selbst. Die Voraussetzung ist, dass gesund gegessen und ausreichend Wasser  getrunken wird. Joghurt ohne Zucker und ohne andere Zusätze kann außerdem helfen, dass die Erholung schnell voranschreitet. Es lohnt sich, den  Dickdarm zu pflegen . Es gibt viele unangenehme Erkrankungen, die im Dickdarm ihren Anfang nehmen können und nur sehr schlecht wieder ausheilen und bis dahin im Alltag ernsthaft belasten.
 

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Die typischen Beschwerden des Dickdarms

Der Dickdarm und seine typischen Beschwerden

Problematiken im Dickdarm

Der Dickdarm ist mehr als ein Verdauungsorgan, über das man möglichst gar nicht sprechen möchte, denn schon  leichte Störungen im Dickdarm können  das Wohlbefinden empfindlich beeinträchtigen.

1.    Die Wasserresorption findet im Dickdarm statt

Gelangt der Stuhl zu schnell durch den Dickdarm, dann liegt das an einer beschleunigten Darmpassage.  Ursachen gibt es viele.  Bakterien und Viren können Auslöser sein, wie auch ein Reizdarm oder die falsche Ernährung. Auch manche Medikamente können Durchfälle nach sich ziehen.  Unglücklicherweise nutzen immer mehr Menschen den Durchfall , um überflüssige Pfunde loszuwerden, dabei  liegt doch eine ernsthafte Gesundheitsstörung vor.  Sind die Symptome im Dickdarm  nach zwei Tagen nicht abgeklungen oder treten gleichzeitig Kreislaufprobleme und starke Schmerzen auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

2.    Verstopfung im Dickdarm

Es gibt mittlerweile so viele Menschen, die unter Verstopfung leiden, dass es als normal erachtet wird, wenn nur 2-3mal pro Woche Stuhlgang stattfindet. Rechnet man jedoch die durchschnittliche Zeit zusammen, die die Nahrung im Körper verbleibt, so sollten 24 Stunden nicht überschritten werden.  Verstopfungen im Dickdarm sind schmerzhaft und belastend. Sie können sogar Spannungskopfschmerzen und Schlafstörungen verursachen. Problematisch ist auch, dass immer mehr Betroffene selbst versuchen sich selbst zu behandeln, ohne die Ursache der Symptome zu kennen.
Die Verstopfung kann ihre Ursache in der Ernährung haben.  Auch Wassermangel kommt als Auslöser in Frage. Weiterhin ist Bewegung wichtig, damit der Dickdarm angeregt wird.

3.    Koliken im Dickdarm Bereich

Koliken sind krampfartige Schmerzen, die plötzlich auftreten können. Sie müssen nicht mit Verdauungsstörungen einhergehen. Koliken im Dickdarm können ein Hinweis auf  Unverträglichkeiten gegenüber Nahrungsmitteln sein.  Dabei kann es sich um eine Allergie oder auch um eine Unverträglich handeln. Koliken im Dickdarm treten nicht nur bei Kindern auf, sondern auch bei Erwachsenen.  In Zusammenarbeit mit dem Hausarzt kann mit Hilfe einer Ausschlussdiät geklärt werden, was die Ursache ist. Im Zweifel müssen weitergehende Untersuchungen am Dickdarm folgen.

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Der kranke Dickdarm

Der kranke Dickdarm

Störungen im Dickdarm?

Bauchschmerzen können sehr schmerzhaft  werden. Oft sind es Krämpfe, die auch mit Verdauungsbeschwerden einhergehen können.

Bauchschmerzen

Bauchschmerzen können ihre Ursache im Dickdarm haben. Bei Kindern ist es jedoch häufig so, dass das Problem ganz woanders liegt. Kinder mit Bauchschmerzen müssen daher immer einem Arzt vorgestellt werden. Bei Erwachsenen sind alle Schmerzen unterhalb der Rippen verdächtig, ihre Ursache im Dickdarm zu haben.  Doch auch bei Erwachsenen können Schmerzen aus anderen  Bereichen strahlen, so dass die Gefahr einer  Fehldiagnose hoch ist. Der Grund liegt in den Nervenbahnen.  So kann sich eine Erkrankung der Harnwege oder der Gallenblase durchaus in Bauchschmerzen äußern.  Ein Laie ist daher niemals in der Lage, einen Schmerz zuverlässig einem bestimmten Organ zuzuordnen. Deshalb sollten Schmerzmittel gegen Bauchschmerzen nicht auf Verdacht eingenommen werden. Sie können die Symptome überdecken und eine spätere Diagnose deutlich erschweren.

Hinweise auf Störungen im Dickdarm

Wichtige Hinweise, die auch dem Arzt mitgeteilt werden müssen, sind Verstopfung, Durchfall, Blut im Stuhl, Blähungen, Schmerzart (krampfend, stechend, wellenartig, anhaltend, zunehmend oder nachlassend), die Lokalisation und mögliche  Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel  Fieber. Der Arzt wird versuchen, mittels Differentialdiagnose möglichst schnell das erkrankte Organ zu identifizieren. Selbst wenn sicher ist, dass es der Dickdarm ist, ist noch nicht klar, ob es sich um einen Reizdarm handelt, Morbus Crohn vorliegt oder eine andere schwerwiegende Erkrankung. Genauso kann es sich um eine harmlose Verdauungsstörung handeln. Es ist außerdem möglich, dass eine Viruserkrankung oder einer Krankheit mit bakteriellen Auslösern die Beschwerden im Dickdarm auslöst. Dringend auszuschließen ist ein Darmverschluss, der unbehandelt lebensbedrohliche Folgen haben kann.

Behandlung

Die meisten Erkrankungen im Dickdarm sind gut behandelbar. Neben einer intensiven Betreuung durch den behandelnden Arzt, sollten die verordneten Medikamente wie verordnet eingenommen werden. Es ist fast immer heilungsfördernd, wenn der Dickdarm durch eine spezielle Diät, die auf die Erkrankung abgestimmt ist, unterstützt wird. Koffeinhaltige Getränke und Alkohol sollten unbedingt gemieden werden. Auch fettreiche Speisen sind nicht geeignet. Deshalb empfiehlt es  sich, als 1-Hilfe-Maßnahme zu Hause eine strikte Diät mit Tee, Wasser und klaren Brühen einzuhalten.

 

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Dickdarm – Richtig essen bei Erkrankungen des Dickdarms

Dickdarm – Richtig essen bei Erkrankungen des Dickdarms

Dickdarm Unterstützung

Bei Erkrankungen im Dickdarm die Ernährung anzupassen, ist nicht immer einfach. Die vielen möglichen Ursachen machen es für den Laien schwer, die richtige Entscheidung zu fällen. Zu Beginn sollte immer eine Diagnose stehen. Dennoch kann jeder bei leichten Störungen selbst unterstützend eingreifen.

Blähungen im Dickdarm

Blähungen können für sich allein auftreten, sie können jedoch auch das Symptom einer  Erkrankung sein. Deshalb ist es wichtig, die Ernährung so anzupassen, dass der Dickdarm entlastet wird.  Die Symptome können nachlassen, wenn langsam gegessen und gründlich gekaut wird. Wer dazu neigt, zu schnell zu essen oder beim Essen zu sprechen, der schluckt häufig Luft, die dann den Dickdarm auf natürlichem Weg wieder verlässt. Meist ist es aber so, dass die Blähungen durch die Auswahl der Speisen verursacht werden. Besondere Auslöser sind Süßspeisen, frisches Brot, Kohl und Hülsenfrüchte, die den Dickdarm überlasten können. Um die Auslöser zu identifizieren, sollten diese Speisen vorübergehend gemieden werden. Statt Brot aus Hefe kann Brot mit Sauerteig eine deutliche Erleichterung für den Dickdarm bringen. Blähungen entstehen durch Fehlgärung. Sie sind oft ein Zeichen einer Disharmonie der Darmflora im Dickdarm. Stellt man die Ernährung um, kann sich das Problem in wenigen Tagen geben. Unterstützend eignen sich Kümmel und Anis als Gewürze.

Pilze im Dickdarm

Für gewöhnlich töten die wichtigen Bakterien im Dickdarm alles ab, was dort nicht hingehört. Auch Pilze. Bei einer antibiotischen Behandlung  werden nicht nur schädliche Bakterien, sondern auch die wichtigen Bakterien abgetötet. Der Dickdarm ist für kurze Zeit nahezu schutzlos und Pilzinfektionen können alle Arten von Verdauungsstörungen auslösen. Pilzinfektionen des Darms sind über Stuhlproben nachweisbar und sollten medikamentös behandelt werden. Zusätzlich muss die Ernährung angepasst werden. Süßigkeiten fördern das Pilzwachstum und  gehören nicht auf den Speiseplan. Da Pilzinfektionen im Dickdarm einen starken Einfluss auf das Immunsystem haben, können plötzlich auftretende Allergien ein erster Hinweis auf eine solche Infektion sein.

 

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Der Dickdarm, das unterschätzte Organ

Der Dickdarm, das unterschätzte Organ

Der Dickdarm spielt entscheidende Rolle bei der Entgiftung.

Der Dickdarm ist sicher das unterschätzte Organ, denn stets wird vorausgesetzt, dass er nur für die „Abfallbeseitigung“ zuständig ist und deshalb keine weitere Beachtung braucht. Dabei spielt er auch eine entscheidende Rolle bei der Entgiftung und der Rückresorption der Elektrolyte. Schon kleine Störungen können deshalb zu ernsthaften Erkrankungen führen.

Der Dickdarm und seine Aufgaben

Viele Menschen leiden unter Verdauungsstörungen. Das können Verstopfungen oder auch Durchfälle sein. Ist der Dickdarm immer wieder erkrankt, braucht er Hilfe, denn solche Störungen belasten nicht nur im Alltag, sie stören ernsthaft das Gleichgewicht im Organismus. Verstopfung entsteht vor allem durch eine verlangsamte Passage durch den Dickdarm. Je länger der Stuhl im Dickdarm bleibt, desto mehr Wasser wird entzogen, bis der Weitertransport immer schwieriger wird. Eine solche langsame Passage hat immer Gründe, die geklärt werden sollten.
Durchfälle sind nicht weniger problematisch.  Bei Durchfall wird der Stuhl zu schnell durch den Dickdarm transportiert. Es kann nicht ausreichend Wasser entzogen werden, das dann  im Organismus fehlt. Außerdem fehlen später Elektrolyte. Vorübergehend können die beiden häufigsten aller Verdauungsbeschwerden im Dickdarm ohne Folgen auftreten. Spätestens nach einigen Tagen sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden, der die Ursache findet und behandelt.

Die Pflege des Dickdarms

Auch wenn es immer wieder heißt, dass der Stuhlgang dreimal wöchentlich noch im normalen Rahmen ist, so ist eine tägliche Verdauung wesentlich gesünder. Medikamente sollten unterstützend jedoch nur im Notfall genommen werden. Viel besser ist eine gründliche Analyse der eigenen Ernährung. Wer unter Verstopfung leidet, sollte genügend Wasser trinken, damit der Dickdarm nicht fehlendes Wasser zusätzlich aus dem Stuhl zurückholt. Ballaststoffe beschäftigen den Dickdarm und sprechen alle Verdauungssysteme an. Der Dickdarm verfügt zwar über eigene Muskeln, die für die Bewegung wichtig sind. Das genügt jedoch nicht und das zeigt sich vor allem bei Menschen, die zu viel sitzen. Mindestens eine Stunde täglich sollte jeder sich bewegen, sei es bei einem Spaziergang oder beim Sport, um die Verdauung anzuregen.

 

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Die Physiologie des Dickdarms

Die Physiologie vom Dickdarm

Der Weg der Nahrung durch den Dickdarm.

Der Dickdarm übernimmt als letztes Organ einen wichtigen Teil der Verdauung.  Er transportiert den noch sehr weichen Stuhl mit wellenförmigen Bewegungen zum Ausgang.  Dabei helfen ihm die eigenen Muskeln. Gesteuert werden die Bewegungen durch bestimmte Botenstoffe. Erst wenn der Stuhl durch den Wasserentzug eingedickt im Rektum angelangt ist, wird der Stuhldrang ausgelöst.  Im Dickdarm verbleibt die Nahrung etwa 7 Stunden, dann noch einmal etwa 7 Stunden im Mastdarm, was immer stark abhängig von der Nahrung ist. Ausgeschieden wird immer nur das, was unverdaulich ist.

Nervenzellen im Dickdarm

Unzählige Nervenzellen befinden sich im Dickdarm und sie alle sorgen dafür, dass die Verdauung funktioniert.  Zur Verdauung  gehört  die Resorption wichtiger Stoffe und des Wassers  aus dem Nahrungsbrei. Außerdem steuern die Nervenzellen die Bakterien, die für die Gärung  und das Unschädlichmachen gefährlicher Substanzen wichtig sind.  Der Darm ist außerdem in der Lage, mit dem Gehirn zu kommunizieren. Werden im Dickdarm zum Beispiel Giftstoffe entdeckt, wird das Gehirn darüber informiert.
Arbeiten alle Systeme korrekt,  ist der Stuhl weich und geformt. Gibt es im Dickdarm zu langsame Passagen, kommt es zu Verstopfung. Eine zu schnelle Darmpassage führt hingegen zu Durchfall. Der Dickdarm ist ein hochsensibler Teil der Verdauung, der Ernährungsfehler nur  bis zu einem gewissen Grad kompensieren kann.

Das Immunsystem im Dickdarm.

Ein Großteil der Abwehr findet tatsächlich im Dickdarm statt, denn in der Darmschleimhaut befinden sich viele Zellen, die für das Immunsystem wichtig sind. Diese Abwehr ist lernfähig und bei einem Neugeborenen noch nicht in der Lage, Krankheitserreger zu bekämpfen.

Die Darmflora, was ist das.

Mit Flora ist eigentlich die Pflanzenwelt gemeint. Unter dem Begriff Darmflora fasst man dennoch alle Organismen zusammen, die im Darm leben. Im Dickdarm sind es vor allem viele Bakterienarten, ohne die eine gesunde Verdauung nicht möglich wäre. Da man früher dachte, dass Bakterien Pflanzen sind, entstand so der verwirrende Begriff Darmflora.  Die Darmflora im Dickdarm  ist empfindlich.  Störungen können zu Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen führen.  Deshalb ist es wichtig, die Darmflora im Dickdarm zu pflegen.

 

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Die Anatomie des Dickdarms

Der Dickdarm und seine Lage

Der Dickdarm ist das letzte der Verdauungsorgane. 

Das schlauchförmige Organ beginnt am Ende des Dünndarms mit der Ileozäkalklappe und endet am Mastdarm.

Aufbau des Dickdarms

Bei einem erwachsenen Menschen hat der Dickdarm etwa eine Länge von  1,5 Metern und einen Durchmesser von 6-8  Zentimetern.
Der Dickdarm besteht aus  verschiedenen Abschnitten.  Die Abschnitte sind das Zäkum (Blinddarm) mit dem kleinen Wurmfortsatz. Der Wurmfortsatz hat eine wichtige Funktion für das Immunsystem.  Ist von einer Blinddarmentzündung die Rede, so ist es immer dieser Wurmfortsatz, der betroffen ist und nicht etwa das Zäkum.
Auf das Zäkum folgt das Kolon  (Grimmdarm). Es besteht aus 4 Abschnitten,  dem aufsteigenden Teil, dem Querteil, dem absteigenden Teil und dem Sigma (S-förmiger Teil). Der letzte Teil des Darms ist das Rektum (Mastdarm).

Die Dickdarmwand

Für den Transport des Darminhaltes besitzt der Dickdarm eine Ring- und Längsmuskulatur.  Im Gegensatz zum Dünndarm weist der Dickdarm keine Darmzotten auf.  Stattdessen finden sich  Krypten (Vertiefungen) an der Innenwand mit den Becherzellen.  In diesen Becherzellen wird Schleim für den Aufbau der Darmschleimhaut produziert. Sie überzieht den Darm von innen und sorgt so dafür, dass der Stuhl rückstandlos weitertransportiert wird.

Der Dickdarm und seine Bakterien

Im Dickdarm befindet sich eine Vielzahl von Bakterien, die ein komplexes System bilden und bei Krankheit, ungeeigneter Ernährung und  Antibiotika  in ein Missverhältnis geraten können. Die Bakterien sorgen dafür, dass Gärungs-und Fäulnisprozesse in Gang kommen, die alles zersetzen, was noch an Nahrungsrückständen im Dickdarm vorhanden ist. Auch das ist ein wichtiger Bestandteil der Verdauung. Gefährliche Bakterien, die bis in den Dickdarm vordringen konnten, werden ebenfalls unschädlich gemacht.

Aufgabe des Dickdarms.

Im Dickdarm werden Wasser und Elektrolyte, wie zum Beispiel Natrium und Kalium,  aus dem Stuhl resorbiert und gelangen von dort aus wieder in den Blutkreislauf. Auf diese Weise wird der Stuhl dicker, bis er schließlich im Mastdarm zwischengespeichert und dann ausgeschieden wird. Mehr Infos über den Dickdarm erhalten Sie im nächsten Artikel.

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